THEATERKRITIK.CH

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Biografien


Martin Bieri, geboren 1977 in Bern. Dramaturg, Autor, Theaterwissenschaftler und Sportjournalist. Studium der Theaterwissenschaft, Theologie und Kunstgeschichte an der Universität Bern. Dramaturgische Lehre am Luzerner Theater, 2002 künstlerischer Leiter der zweiten Spielstätte UG. Seither Leitungsmitglied der freien Theatergruppe Schauplatz International. 2008 Dramaturg am Theater Neumarkt Zürich, gegenwärtig freischaffend. Autor diverser Stücke: AdS-Lexikon, www.schauplatzinternational.net

 

Beatrix Bühler, geboren und aufgewachsen in Freiburg in Breisgau. Nach ihrem Studium der Theaterwissenschaft, Philosophie und Germanistik in Wien und Berlin landete sie in der Schweiz. Von 1981 bis 1990 war sie im Festengagement als Regisseurin am Stadttheater Bern, bereits dann entdeckte sie ihr Faible für Gegenwartsdramatik und eigene Projekte und ist seither in vielen Bereichen der Autorenförderung tätig. 1990 wurde sie von Theater heute in der Kategorie „beste Nachwuchsregisseurin“ nominiert. Seit 1991 arbeitet sie als freischaffende Regisseurin, an festen Häusern und in freien Gruppen. Sie war Mitbegründerin und Regisseurin des Berner Ensembles für neue Schweizer Dramatik (1988 - 2003) und ist seit 1999 künstlerische Leiterin des Festivals auawirleben – Zeitgenössisches Theatertreffen in Bern. 2002 gründete sie die eigene Formation fünfnachbusch. 1997 erhielt sie den Sisyphus-Preis für zeitgenössisches Theaterschaffen der Stadt Bern, 2007 den Migros Jubilee Award in der Kategorie Theater. www.auawirleben.ch

 

Ursina Greuel, geboren 1971. Lebt als freischaffende Regisseurin in Basel. Nach einem angefangenen Studium der Theaterwissenschaft und Hispanistik an der Humboldt-Universität zu Berlin und verschiedenen Regiehospitanzen folgt 1993-1996 ein Regiestudium an der Schauspiel Akademie Zürich. 1997-1999 Engagement als Regieassistentin, dann Gastregisseurin am Thalia Theater Hamburg. 2000 Abwendung vom Stadttheater. 1999 – 2004 Gründung und Co-Leitung der Autorenreihe "Antischublade", gemeinsam mit dem Autor Lukas Holliger. 2000 – 2005 Verantwortliche für die Beteiligung der Schweiz beim internationalen Jungdramatikertreffen INTERPLAY. 2002 Gründung der eigenen Gruppe "Matterhorn Produktionen", gemeinsam mit dem Autor Guy Krneta. 2004 – 2008 Gründung und Co-Leitung der Werkstattreihe für Neue Dramatik am Vorstadt-Theater Basel (heute „primadrama“). Seit 2006 Präsidentin der Vereinigten Theaterschaffenden der Schweiz VTS. www.matterhorn.li

 

Guy Krneta, geboren 1964 in Bern. Lebt als freier Schriftsteller in Basel. Nach Studien der Theaterwissenschaft in Wien und der Medizin in Bern ging Krneta 1986 ans Theater, wurde Regieassistent am Stadttheater Bern und am Theater Basel, war Co-Leiter des Theaterfestivals «auawirleben» in Bern sowie Dramaturg an der Württembergischen Landesbühne Esslingen und am Staatstheater Braunschweig. Nach der Rückkehr in die Schweiz Co-Leiter des Theaters Tuchlaube und Dramaturg beim Theater Marie in Aarau. Krnetas vielgespielte Theaterstücke und Prosatexte wurden mehrfach ausgezeichnet. Aktuelle Stücke: „Aktion Duback“ (Theater Neumarkt Zürich, 2009), „Stottern und Poltern“ (Matterhorn Produktionen Basel, 2009). www.matterhorn.li

 

Meret Matter wurde in Bern geboren. Nach ihrer Schauspielausbildung am Konservatorium für Musik und Theater in Bern gründete sie zusammen mit Grazia Pergoletti und Renate Wünsch 1989 den Club 111, mit dem sie seitdem zu den festen Größen in der freien Schweizer Theaterszene gehört. Seither realisierte sie unzählige Produktionen, in denen sie für den Text und die Regie verantwortlich zeichnete und/oder auch als Schauspielerin auftrat. Meret Matter brachte am Luzerner Theater ihre eigene Fassung von Mary Shelleys „Frankenstein" auf die Bühne, inszenierte am selben Theater „Der Jude von Malta" von Marlowe und „Was geschah, nachdem Nora ihren Mann verlassen hatte“ von Elfriede Jelinek. Am Schauspielhaus Zürich inszenierte sie während der Intendanz Marthaler „Romeo und Julia auf dem Dorfe“ nach Gottfried Keller, „Der gute Mensch von Sezuan“ von Bertolt Brecht und „Wilhelm Tell“ von Friedrich Schiller. Am schauspielhannover inszenierte sie „Die heilige Johanna der Schlachthöfe” und führte in der Spielzeit 06/07 Regie bei Sergi Belbels „Mobil“, im  Ballhof eins ist ihre Produktion  »Glaube Liebe Hoffnung« von Ödön von Horváth zu sehen. Mit ihrer Inszenierung von Bertolt Brechts „Der gute Mensch von Sezuan“ im Schauspielhaus eröffnete das schauspielhannover die Spielzeit 08/09. http://www.reitschule.ch/reitschule/tojo/tojo_club111.shtml